Bericht vom Willow Creek Leitungskongress 2024
Bericht vom Willow Creek Leitungskongress 2024
Einige Wochen ist es bereits her, als wir mit 15 Personen nach Karlsruhe zum Willow Creek Leitungskongress aufgebrochen sind. Wir möchten euch heute von den Eindrücken und Erlebnissen berichten, durch die wir bei dieser besonderen Veranstaltung gesegnet wurden.
Der Willow Creek Deutschland e.V. ist ein Netzwerk mit einer festen Überzeugung: The local church is the hope for the world. (Die lokale Kirche ist die Hoffnung für die Welt) Das Ziel ist es, dass jede Ortsgemeinde ihr von Gott gegebenes Potenzial zur vollen Entfaltung bringen kann, um ein Licht des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe in der Gesellschaft zu sein.
Das diesjährige Motto „Hoffnung“ spiegelte sich während der drei Kongresstagen in Vorträgen, Musik, Begegnungen und in der Fachausstellung wider.
Der Kongress begann mit einem beeindruckenden Vortrag von Prof. Dr. Michael Herbst, der uns anhand von Abrahams Geschichte verdeutlichte, was Hoffnung bedeutet. Abraham hatte keine Zuversicht, doch bekam eine Zusage Gottes, die ihn wieder hoffen ließ. Hoffnung ist also keine Entscheidung oder keine innere Kraft. Hoffnung ist eine Antwort auf die Versprechen und Verheißungen Gottes. Weil Gott es sagt, dürfen wir hoffen.
Diese Hoffnungszusagen Gottes wurden uns in den folgenden Tagen auf seelsorgerliche Art und Weise nahgebracht und zugesprochen. Besonderes Augenmerk lag auf der Ermutigung für kleine Gemeinden, die trotz ihrer Größe ein Licht sein können. Speziell für Leiter gab es Vorträge, die ihnen helfen sollen, mit ihren eigenen Grenzen und Herausforderungen hoffnungsvoll umzugehen, um Christen in ihrer Jüngerschaft besser zu begleiten.
Uns als Gruppe beeindruckte jedoch nicht nur das vielfältige Programm und die klare Botschaft, sondern das Miteinander unter Christen aus ganz Deutschland und der Schweiz. Im Lobpreis mit 7000 Personen war die Einheit fühlbar – Wir haben einen Gott, den wir gemeinsam anbeten. Dieser Gott hat uns zusammengestellt, als eine große Familie, die einander lieben, annehmen und tragen soll. Das wurde besonders deutlich, als wir gemeinsam füreinander gebetet und einander die Hand aufgelegt haben. In solchen Momenten ist Hoffnung nicht nur ein Wort, sondern eine spürbare Perspektive, die unseren Blick neu für das öffnet, was Gott sieht. Für Gott stirbt die Hoffnung nie, denn Jesus ist Hoffnung in Person und somit ist die Hoffnung mit ihm auferstanden.
Wir durften Kraft tanken, wurden von neuen Ideen inspiriert und konnten vor allem eins gewinnen – eine neue Hoffnung, die Gott uns schenkt.
Wenn ihr mehr wissen wollt, sprecht uns gerne an, denn natürlich sind drei Tage nicht in ein paar Worte zu fassen. Wir freuen uns, mit euch über die Themen ins Gespräch zu kommen.
Gott segne euch und lasse euch neu HOFFEN!
Die Hoffnung stirbt nicht zuletzt.
Die Hoffnung lebt zuerst.
