Willow Creek Leitungskongress 2026
Willow Creek Leitungskongress 2026
Wir waren 7 Gemeindemitglieder, die vom 12. bis 14. Februar an dem Willow Creek Leitungskongress teilnahmen. Es waren zwei und halb Tage voll mit: berührenden Anspielen, mitreißendem Lobpreis, bewegenden und impuls-reichen Vorträgen und Interviews. Es war eine sehr gesegnete Zeit!
Was haben wir mitgenommen?
Wir durften von vielen verschiedenen Christen hören, wie Gott sie begabt hat, mit ihnen arbeitet und was er ihnen auf‘s Herz legt, um sein Reich zu bauen. Das war ermutigend, bereichernd, herausfordernd und hat „noch ein größeres Bild von Gott gezeichnet“.
Faszinierend, Gott auf diese Weise noch besser kennenzulernen.
Ich habe die Zeit beim Kongress sehr genossen und konnte einige inspirierende und bereichernde Gedanken mit nach Hause und in die Gemeinde nehmen. Ein Aspekt, der mir besonders hängen geblieben ist, ist dass manchmal eine starke und echte Geschichte mehr bewegen kann als die reine Information oder eine richtige Antwort. Das nehme ich mir mit in meine Arbeit mit den Medien unserer Gemeinde und schaue wie wir das für Gott in Zukunft nutzen können.
Unter anderem haben mich folgende Fragen zum Nachdenken gebracht: Welche Wahrnehmung haben unsere Nachbarn von uns als Gemeinde? Wie werden wir in der Stadt wahrgenommen? Ist es ein Mehrwert für die Stadt, dass wir (Gemeinde) da sind?
Ein weiterer Eindruck:
Es war eine schöne Erfahrung mit so vielen Glaubensgeschwistern (knapp 6000) alte Choräle zu singen und das “Vater unser” gemeinsam zu beten.
Ich war zum ersten Mal dabei, und fand es wirklich beeindruckend mit so vielen Christen an einem Ort versammelt zu sein (ca. 6000 Teilnehmer). Besonders der Lobpreis mit einer so großen Anzahl an Menschen war ehrfurchtgebietend.
Eine Aussage, die sich mir ins Gedächtnis gebrannt hat, ist sinngemäß, dass man als Gemeinde oder auch als einzelne Person irgendwann an einen Punkt kommt von wo aus es mit den bestehenden Konzepten, Systemen oder Vorgehen nicht weiter geht, und es Zeit wird diese zu reformieren, oder gar über Board zu werfen, und neue Herangehensweisen auszuprobieren.
Tatsächlich hat mich ein einfaches Hinweisschild zum grübeln gebracht, denn genau sowas hätte ich gerne für mein Leben. Einen Lageplan mit einer großen Markierung:
"DU STEHST HIER!"
Das wäre doch genial, damit ich sehen kann: Wo geht es weiter? Wo kann ich hingehen? Was sind die nächsten Wege? Was erwartet mich, wenn ich den oder den Weg nehme?
Ich glaube, genau so, geht es uns auch als Gemeinde. Wir hätten gerne einen Plan, wo wir sehen können, wo wir gerade stehen und wo bzw. wie es weitergehen kann. In den Tagen habe ich keinen konkreten Plan für mein Leben oder für unsere Gemeinde gefunden. Aber ich habe die Gewissheit, dass es jemanden gibt, der einen Plan hat und uns auf unserem Weg begleitet. Auch, wenn er uns selten verrät, wie es weiter geht. (Naja, Spoiler mögen die wenigsten.) Aber egal wie es bei mir, dir oder unserer Gemeinde weiter geht, ...
Achtung Spoiler: Jesus gewinnt!