Entstehung und Entwicklung der Mennoniten in Espelkamp

1952 fanden Flüchtlinge aus dem ehemaligen Westpreussen in Espelkamp eine neue Heimat und gründeten die Mennoniten-Gemeinde. Sie versammelten sich in einer umgebauten Munitionshalle am Stolper Weg zu ihren Gottesdiensten. Mit Beginn der Rückwanderung von Glaubensgeschwistern aus Paraguay in den sechziger Jahren und dem sich anschließenden Strom von mennonitischen Rückwanderern aus der ehemaligen UdSSR in den siebziger Jahren, stieg die Mitgliederzahl rasch auf ca. 600. In den letzten Jahren haben sich Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft der Gemeinde angeschlossen, darunter auch viele, die schon immer hier in Ostwestfalen verwurzelt waren.